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Du weißt, Du bist Triathlet wenn…

8. November 2009

* Du beim ersten Date einen Long-Jogg vorschlägst um den Trainingsplan einzuhalten.

* Du ißt so viel, dass Deine Freunde glauben Du hättest eine Esstörung.

* Du mehr Leggins als deine Mutter besitzt.

* Du schläfst 10 Stunden in der Nacht und brauchst trotzdem einen einstündigen Mittagsschlaf.

* Du selbst auf der Autobahn im Stau 10m Abstand zum Vordermann hältst.

* Es fällt Dir schwer mit Rennradlern eine Ausfahrt zu machen weil Sie entweder zu schnell fahren oder nicht weit genug.

* Du bist absolut ungenießbar und launisch an Ruhetagen und wirst zum Monster in der Taper-Phase.

* Du fühlst Dich unwohl wenn Du nicht mindestens 2x am Tag trainierst.

* Du nervst alle Kollegen damit, auch nur ein Stockwerk mit dem Lift fahren zu wollen, weil Du Deine Beine schonen willst.

* Sobald Du irgendwo warten musst, beginnst Du Deine Beine und Arme zu dehnen.

* Morgens um 6:30 Uhr 3km zu schwimmen sind für Dich ein guter Start in den Tag.

* Leute Dich fragen wie oft Du in der Woche trainierst und es für Dich ganz normal ist mit “8-10x” zu antworten.

* Dein Rad-Tacho im Jahr mehr km drauf hat als Dein Auto.

* Du Dir eine 12stündige Übertragung eines Ironman ansehen kannst ohne dass Dir fad wird.

* Du dich bei der Wahl “Gratis Rolex” oder “Gratis Suunto T6″ für die billige Plastikuhr entscheidest.

* Dein Rad mehr gekostet hat als Dein Auto.

* Dir Deine langen Trainingseinheiten am Wochenende wichtiger sind als sich mit Freunden zu besaufen.

* Du Doch mal fortgehst und den ganzen Abend nur ans Training denken kannst.

* Du mehr Wasserflaschen als Gläser zu Hause hast.

* Du keine Urlaube, sondern nur mehr Trainingslager machst.

* Du Wochenumfänge kleiner 10 Stunden als Erholung bezeichnest.

* Dein Badetuch nie trocken ist.

* Dir jemand einen Becher Wasser gibt und Du ihn instinktiv über Deinen Kopf schütten willst.

* Du deine iPod-Playlisten nach Schritt- und Trittfrequenz organisierst.

* Du auf die Frage nach deinem Alter mit M25 antwortest.

* Deine Vorstellung von einem tollen Geburtstag darin besteht, mit deinen Freunden die Anzahl deiner Jahre in Kilometern zu laufen.

* Du versuchst, Mädels mit deiner Kilometerzeit zu beeindrucken.

* Deine Trainingseinheiten dadurch begrenzt sind, wie viel Zeit du hast, und nicht wie weit du zu laufen imstande wärst.

* Du frühmorgens aufwachst, und dein erster Gedanke ist: Wie hoch ist mein Ruhepuls?

* Du trotz eines Gewitters 2 Stunden Laufen gehst, und es richtig geniesst, schön nass und dreckig zu werden.

* Du denkst, ein Ironman wäre einfacher als ein Marathon, weil man da nicht so schnell loslaufen muss.

* Du ein Auto mit Automatik mietest, um zu einem Ironman zu fahren. Du besitzt zwar ein Auto mit Handschaltung, aber weder du noch dein Freund werden in der Lage sein, damit nach Hause zu fahren.

* Du es natürlich empfindest, dein “Geschäft” hinter einem Baum im Wald zu verrichten.

* Dir keiner mehr glaubt, wenn du “Nie wieder” sagst.

* Du an einem 10-km Lauf teilnimmst, um deine “Grundschnelligkeit” zu verbessern.

* Du nach einem 5-km Lauf noch 5 km auslaufen gehst, um dein Tun wenigstens halbwegs als Trainingseinheit bezeichnet zu haben.

* Du Arbeit als Regenerationszeit zwischen den Einheiten betrachtest.

* Dich deine Arbeitskollegen nicht fragen, ob du am Wochenende trainieren gehst, sondern wie oft und wie weit.

* Du beim Autofahren immer eine Wasserflasche dabei hast.

* Du im Urlaub, wo andere die Sau rauslassen, um 22.00 h ins Bett gehst, weil morgen eine lange Einheit gefahren wird.

* Du auswendig weißt, wie viele Proteine ein Energieriegel enthält.

* Du dir ernsthaft überlegst, deine Staatsbürgerschaft aufzugeben, um bei den Olympischen Spielen für Tonga, Jemen, oder Tschad im Triathlon an den Start zu gehen.

* Die Leute dich dafür loben, dass du 15 km am Stück durchlaufen kannst, und du das als Beleidigung ansiehst.

* Du die Schäferstündchen auf Belastungstage legst und an Grundlagentagen Migräne vortäuscht.

* Deine Beine im Sommer besser rasiert sind, als die deiner Freundin.

* Sich deine Frau keine Sorgen macht, wenn du bereits vor 2 Stunden laufen gegangen bist.

* Du ein Foto für eine Bewerbung brauchst, und du nur Wettkampffotos besitzt.

* Deine Hauptfeindbilder sind nicht Finanzamt und Terroristen sondern Nordic Walker und Hunde.

* Du die Finisher T-Shirts von Volksläufen beim Radservice zum Kettenputzen verwendest.

* Du hast mit Deinem Fahrrad eine freundschaftliche Beziehung, redest mit ihm und streichelst es nach Wettkämpfen oder guten Trainings.

* Du erledigst alle Wege in der Stadt mit dem Mountainbike als zusätzliche Trainingskilometer.

* Deine Schmutzwäsche besteht zu 90% aus Trainingsbekleidung.

* Du liebst Chlorgeruch und wirst kribbelig, wenn Du es irgendwo riechst und nicht schwimmen kannst.

* Dein Badezimmer riecht nach Neoprenanzug (weil er dort hängt, damit er keine Falten und Risse bekommt).

* Du den schnelleren Schwimmern auf der Nebenbahn Doping unterstellst. Auch wenn es sich um die Kindergruppe des örtlichen Schwimmvereins handelt.

* Du der Meinung bist dass auch Männer Slips und Tops tragen können.

Original Posting von: triathlon.de

Und ich sag’ jetzt mal besser nicht, in welchen Punkten ich mich überall (zumindest ansatzweise) wiedergefunden habe :-)

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Nachtrag:

Hier noch ein paar Punkte aus dem Triathlon-Szene.de Forum:

* Du in der Kantine nicht nach dem Speiseplan, sondern nach einer Nährwerttabelle suchst.

* Du im Hörsaal ganz im Eck sitzt und drei Plätze für dich reservierst, damit du die Beine hoch lagern kannst…

* Du im Büro unter Deinen normalen Sachen Kompressions-Kleidung trägst, um besser zu regenerieren…

* Du im Stau steckst und denkst, mit dem Fahrrad oder als Lauf wärst Du doppelt so schnell am Ziel

* Du vor einem 22% Rampe stehst und überlegst, ob man mit dem Fahrrad dort raufkommt

* Du 2 getrennte Kleiderschränke hast, 1 für Sportklamotten und 1 für Alltagskleidung

* dem Versicherungsmakler der Kuli aus der Hand fällt wenn du ihm den Preis deiner Räder nennst. (mir vorgestern passiert)

* Du mehr Paar Schuhe hast als deine Freundin.

* Du auch zum Anzug die Polaruhr trägst.

* Im Kofferraum vom Auto immer eine Tasche mit Sportklamotten liegt. Du könntest ja spontan 1h Zeit haben.

* Du immer ein schlechtes Gewissen bekommst, wenn Du Jogger oder Rennradfahrer siehst, denn die trainieren und Du nicht.

* Dir ein frisch verheiratetes Pärchen erzählt, wo der einwöchige Flitterwochen-Radurlaub überall lang ging und Du fragst ” .. und, … was habt ihr am nächsten Tag gemacht?”

admin Sports ,

Was die Natur uns lehrt… (I)

13. Oktober 2009

…wenn es draußen um 06:30h noch stockdunkel ist und die Temperatur sich knapp unterhalb von 6°C befindet:

Es wird einsam (und kalt).

Gesamte Ausbeute heute morgen:

  • Nachtfalter: 1,
    davon:
    - 1 geistesgestört, bei diesen Temperaturen noch herum zu flattern.

Ansonsten: Nix. Nicht mal die zwei militanten Parallelfahrer trauen sich bei diesen Temperaturen noch auf ihre Räder.

Dafür macht man sich dann Gedanken, woran es liegen kann, dass es am Waldrand gefühlte 3° kälter ist, als auf dem Feldweg, wenn man davon ausgeht, dass es dort doch eigentlich geschützter und somit eher wärmer sein müsste. Meine Theorie: höhere Luftfeuchtigkeit und daher stärkerer Einfluss des Windchills.

Ohne Theorie blieb hingegen die Ursache des dubiosen Raschelns in einem der Felder beim Vorbeifahren…

Noch was gelernt? Jop. Fahren bei Kälte ist nicht wirklich dramatisch, sofern es a) trocken und man b) passend gekleidet ist. Bislang war heute der kälteste Morgen, mal sehen, wie es sich weiter entwickelt. Es soll ja in Richtung leichten Frost gehen.

Notiz für den Einkaufszettel: eine wärmere Rad-Hose und dickere Rad-Handschuhe. Spenden willkommen :-)

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Frühschwimmer…

17. August 2009

Kaum zu glauben – ich habe es tatsächlich geschafft, heute vor der Arbeit Schwimmen zu gehen, den Öffnungszeiten des Urberacher Badehauses sei Dank.

Zwar war ich nicht exakt in meinem selbstgesteckten Zeitplan, denn anstatt Viertel vor sechs bin ich erst knapp zehn Minuten nach sechs Uhr losgefahren und somit eigentlich schon reichlich spät in Urberach, doch vom Plan, ins Wasser zu hüpfen konnte mich nun nichts mehr abbringen. Mehr…

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